Bevor eine regelmäßige Hämodialyse durchgeführt werden kann, muß in einer kleinen Operation ein Shunt (Fistel) als Gefäßzugang geschaffen werden. In dieser Operation wird eine Vene und eine Arterie des Unterarmes miteinander verbunden. Durch diesen Shunt kann das Blut aus dem Körper zum Dialysator geführt, gereinigt und wieder zurück befördert werden. In Notfällen kann auch sofort dialysiert werden, dazu muss ein temporärer Gefäßzugang (Katheter) am Hals oder unter dem Schlüsselbein gelegt werden. Über den Katheter wird das Blut zum Dialysator und zurück geführt.
Bei der Hämodialyse werden zwei Nadeln in die Vene eingeführt. An den Nadeln sind Schläuche durch die das Blut befördert wird. Dabei läuft das Blut über die arterielle Nadel vom Körper zum Dialysator, wird dort gereinigt und über die venöse Nadel wieder in den Körper zurück geleitet.
Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich zwischen den Dialysen nicht zuviel ausscheidungspflichtige Substanzen im Körper ansammeln.
Aus diesem Grund sind bestimmte Regeln und Einschränkungen bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme zu beachten.
Die Hämodialyse wird überwiegend in Dialysepraxen/Zentren durchgeführt. Nur 0,8% aller dailysepflichtigen Patienten dialysieren zu Hause.